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30.10.2015

NACHLESE 13. SCHARTNERSSAMSTAG RIESLING RIED SCHÜTT, WEINGUT KNOLL

DER 13. SCHARTNERS SAMSTAG AM 12. SEPTEMBER 2015, EINE NACHLESE DER APARTEN ART

Es gab Rieslinge vom Weingut Emmerich Knoll (keine Homepage) aus der hochgeschätzten Lage SCHÜTT, im Westen angrenzend an Dürnstein und im Osten an Loiben. Also ein richtiges Wachauer Hochgewächs.
Dem war dann auch so. 10 Jahrgänge ließ man sich munden und eins gleich vorweg – nicht eine tote Eidechse (Smaragd) dabei.
Um den Gaumen anzuregen, begannen wir mit einem pinken, frisch fruchtigen Sekt Rosé von Gerald Malat. Mit moderater Dosage und feiner Waldhimbeernote, ein gar erquickender Sprudler, der allgemeine Zustimmung fand.

DANN GING‘S LOS
Es war ein Offenes (jeder wusste, was er im Glas hatte) Weintrinken, beginnend mit dem Jahrgang 2013 und final mit 2003 (leider fehlte der 2005er).

DIE JAHRGÄNGE MIT EMPFINDUNGEN
DER ÜBERRAGENDE  - 2007  - der Priums inter pares
DIE FANTASTISCHEN 3  - 2010* - fabelhaftes Frucht-Säurespiel
                                    2008* - einzigartig und ein köstlicher Jahrgang
                                    2004 - makellose Reife mit noblem Schmelz
DIE BEIDEN TRINKGENOSSEN  - 2009* - verführerische Textur mit barockem Gelüst
                                              2003 - das Können des Meisters
WIE SCHÖN IST DIE JUGEND  - 2011* - die Knospe beginnt sich zu öffnen
                                             2012* - schwierig, die Begierde zu zügeln
                                             2013* - danken, schweigen und (schwer) warten

Ob helles Gelb oder reich an Gold. Ob Pfirsich, Grapefruit, Passionsfrucht, Melisse oder Hefe. Ob üppig, saftig, geschmeidig, kraftvoll oder substanzreich.
Diese Weine sind sortenbezogene Rieslinge, die für Ihre Herkunft und die Philosophie der Familie Knoll stehen. Es sind imposante Solitäre aus der Lage Schütt, aus der Wachau!
*(diese Weine sind noch verfügbar. 08, 09, 10er für € 35,00 | 11er u. 12er für € 34,00 | 13er für € 34,50)

War Leuthold I. von Kuenring der „oberste Schenk von Österreich“ so war dies in bewährter Manier unser Freund Obi Oberkamm, „oberster Schenk in der Löwentorstraße“ (www.augustenstueble.de).
Obis Küchenchefe Simon Hölzer bekochte uns nach Rezepten von Sepp Knoll, Cousin des Weingutbesitzers (www.loibnerhof.at) formidabel mit Zander auf der Haut gebraten, dazu gab es krosse Erdäpfel-Weißkrautfleckerl und ein Weißweinsößchen – zum Hineinlegen! Der folgende Marillenscheiterhaufen schmeckte nach Heimat und die Gedanken waren bei den Donauschleifen.
Unsere Makaii Douglas (neue Bankettchefin unseres Hauses) und meine Frau Christiane umsorgten zusätzlich die Gäste mit gastlicher Aufmerksamkeit und weiblichem Charme.

EIN HERZLICHES DANKE AN ALLE FÜR DIESEN SCHÖNEN TAG.

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